Vielfalt über das ganze Jahr
Am wichtigsten ist ein möglichst vielfältiges Blütenangebot über die ganze Saison. Im Frühjahr blüht meist viel, während im Hoch- und Spätsommer oft wenig Nahrung übrig bleibt. Deshalb lohnt es sich, verschiedene Pflanzen zu kombinieren, die nacheinander blühen.
Gut geeignet sind zum Beispiel:
- Lavendel, Salbei und Thymian
- Sonnenhut und Kornblumen
- Krokusse als frühe Frühlingstracht
- Obstgehölze
- heimische Wildblumenmischungen
Etwas Wildnis zulassen
Ein etwas natürlicher gestalteter Garten hilft vielen Insekten. Nicht jede Ecke muss perfekt aufgeräumt sein. Totholz, wilde Bereiche und heimische Pflanzen schaffen wertvolle Lebensräume.
Weniger Chemie
Wichtig ist außerdem ein bewusster Umgang mit Pflanzenschutzmitteln. Je weniger chemische Mittel zum Einsatz kommen, desto besser für Bienen und viele andere Insektenarten.
Auch ohne eigenes Bienenvolk kann jeder etwas tun — manchmal reicht schon ein Balkonkasten.
Auch ohne Garten
Wer keinen Garten hat, kann auf Balkon oder Terrasse aktiv werden. Schon wenige bienenfreundliche Pflanzen in Töpfen bieten Nahrung für zahlreiche Bestäuber.
Jede zusätzliche Blüte in der Nachbarschaft hilft auch unseren Bienen — und damit am Ende dem regionalen Honig aus dem Bergischen Land.
Häufige Fragen
Sie hilft, aber eine größere Vielfalt mit gestaffelter Blütezeit ist deutlich wertvoller.
Eher nicht. Viele stark gefüllte Zuchtformen bieten kaum Nektar und Pollen.
Ja, sehr. Viele Küchenkräuter wie Thymian, Salbei und Oregano gehören zu den beliebtesten Bienenpflanzen.
Aus unserer Imkerei. Danke, dass du an die Bienen denkst. Wenn du regionalen Honig genießen möchtest: hier entlang →

